Meine Forschungsarbeiten behandeln Prävention und (Gesundheits)Pädagogik, Psychoaktive Substanzen und die Psychotherapie mit kreativen Medien.

Ich denke transdisziplinär und entwerfe gerne Theorie. Das alles geschieht auf der Grundlage von systematischem Nachdenken sowie quantitativer und qualitativer Empirie. Von 1996-2014 habe ich am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg gearbeitet und zwischen 2002 und 2013 in einem Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft auch kulturpsychologische Fragestellungen behandelt  (RISA im SFB 619 Ritualdynamik). Dazu zählt beispielsweise die Wirkung und Bedeutung von Ritualisierungen und Ritualen. Neben meiner Verankerung in Psychologie und Medizin ist es ist ein Erkenntnisglück in einem wilden wissenschaftlichen Umfeld auch mit Mediävisten, Indologen, Kulturanthropologen, Politologen und Soziologen das Denken und Debattieren geübt zu haben. Mit dem Life Skills Programm REBOUND habe ich in den letzten Jahren gesundheitspädagogische Praxisforschung im Bereich Schule und Jugendarbeit begonnen.

Ausblick: Im Jahr 2016 habe ich ein unabhängiges Forschungsinstitut im Rahmen von FINDER gegründet. Wir arbeiten mit Universitäten und privaten Forschungseinrichtungen zusammen. Wir befassen uns mit Fragen rund um Prävention, Therapie und Risikokompetenz. Das schließt den integrativen Gebrauch von psychoaktiven Substanzen und eine seriöse Psychotherapie mit Unterstützung durch Psychedelika ein.