RISA ist ein Längsschnitt-Forschungsprojekt, das von 2002-2013 durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und am Institut für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg durchgeführt wurde. RISA übersetzt sich als „Ritualdynamik und Salutogenese beim Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen„. Von Sommer 2002 bis Sommer 2013 sammelten wir als Teil des DFG-Sonderforschungsbereichs Ritualdynamik (SFB 619) Feld-, Interview- und Fragebogendaten zum Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen. In dieser Langzeitstudie interessierten wir uns für die strukturierende Rolle von Ritualen, für kontrollierte Formen von Drogengebrauch und Informationen, die zur Verbesserung von Prävention und Harm-Reduction-Ansätzen führen (Schadensbegrenzung oder Safer-Use).

Bücher, Aufsätze und im Projekt entstandene wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten finden Sie hier. Weitere Veröffentlichungen sind in Arbeit. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Konzeptes für den integrativen Gebrauch psychoaktiver Substanzen – als salutogenetisches Gegenstück zu Missbrauch und Abhängigkeit.