REBOUND ist ein Life Skills und Präventions-Programm für junge Menschen (14-25 Jahre) und Ihre erwachsenen Begleiter (18-111) Jahre. Als Praktiker-Forscher habe ich es zusammen mit jungen Menschen, Pädagogen und wissenschaftlichen Kollegen entwickelt. Es ist ein partizipatives Programm auf dem Weg zu einer Aufklärung, die an Wachstum, demokratischer Teilhabe und positiver Gesundheitspädagogik orientiert ist.

REBOUND wird in Schulen oder Jugendeinrichtungen durchgeführt. Die erste Version des Programms wurde mit EU-Fördermitteln von 2010-2013 am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg realisiert. Seit 2014 wird die Umsetzung des Programms von der gemeinnützigen Organisation FINDER Akademie betrieben und von der Mentor Stiftung Deutschland e.V. unterstützt.

Die zentrale Methode im REBOUND-Kurs sind Kurzfilme, die aktiv und gemeinschaftlich ergründet und bewertet werden (klicken Sie hier auf den Link zur Methode „Explorative Filmarbeit“). Stärken, Fähigkeiten, positive Ziele usw. werden mit verschiedenen Risikothemen beim Aufwachsen in Zusammenhang gebracht, dazu gehört der Umgang mit Alkohol und anderen Drogen, mit Gaming und mit verschiedenen Arten von Medien (Internetgebrauch, Gaming etc.). Die Teilnehmer verbessern ihre eigene Entscheidungsfähigkeit und ihr Wissen; Klassen oder Gruppen machen sich ihre Werte bewusst und Schulen lernen Regeln im Umgang mit Risikoverhaltensweisen zu formulieren und anzuwenden. Wissenschaftlich ist REBOUND in der Phase der Evidenzgenerierung. Wir haben bisher eine kontrollierte Evaluationsstudie durchgeführt und qualitative Daten zur ersten Implementation erhoben.

Weitere Informationen auf my-rebound.de. Weiterbildungstermine auf der Website von FINDER.