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Participants of the training in MDMA-assisted Psychotherapy by MAPS in UK 2014

MDMA in der Behandlung von Traumapatienten

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD) sind eine stark belastende psychische Erkrankung, die nach Ereignissen wie Unfällen, Kriegsgeschehnissen, häuslicher Gewalt, sexuellen Übergriffen etc. auftreten kann. Die Opfer sind oft jahrzehntelang durch die Folgen unbewältigter und unbehandelter Traumata belastet.

Gemeinsam mit 30 anderen Wissenschaftlern und Psychotherapeuten hat ein Team der deutschen Non-Profit Organisation FINDER an einer beeindruckenden Traumtherapie-Fortbildung von MAPS teilgenommen, der US-amerikanischen Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies. Ziel war es, die Fähigkeiten im Team zu schulen, die benötigt werden, um diese Therapieform auch in Deutschland durchführen und wissenschaftlich erproben zu können.

Hintergrund: Patienten, die mehrere klassische Traumatherapieverfahren erfolglos absolviert hatten, erhielten in mehreren FDA-genehmigten Arzneimittelstudien drei Sitzungen mit dem Empathogen MDMA. Diese Substanz ist außerhalb der medizinischen Anwendung auch als „Ecstasy“ bekannten. Die Sitzungen waren Teil einer 15 Stunden umfassenden Gesprächspsychotherapie. Über die Analyse teilweise erschütternder Videoaufnahmen aus den Therapien, konnten wir beobachten, wie der Heilungsprozess mit Hilfe von MDMA unterstützt werden kann. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitstudien sind hochgradig interessant und positiv.

Hier geht es zu TV-Beiträgen und wissenschaftlichen Quellen zum Thema: LINK.