Zusammenfassung der UNGASS 2016 Ergebnisse (IDPC)

Die Zusammenfassung: Ergebnis und Prozess

Das International Drug Policy Consortium (IDCP) hat eine umfassende Zusammenfassung der Ergebnisse publiziert, die auf der UNGASS 2016 erzielt wurden. Da im Abschlussdokument viele Reformstimmen aus Regierungen und Zivilgesellschaft nicht angemessen gewürdigt wurden, ist auch die Darstellung des Prozesses und der Diskussionen auf der Generalversammlung und vor allem in den Round Tables sehr interessant.

Hier der Link: http://idpc.net/policy-advocacy/the-un-general-assembly-special-session-on-drugs-ungass-2016

Beteiligung der Zivilgesellschaft

Im Vergleich zur UNGASS 1998, die sich ebenfalls dem Thema der internationalen Regulation des Drogenproblems widmete, gab es in diesem Jahr eine viel umfassendere Möglichkeit für die Zivilgesellschaft, sich zu beteiligen. Hier die Zusammenfassung einiger Beiträge von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die auf der Website der UNODC veröffentlicht wurde: „UNGASS 2016 -Global Civil Society Survey.Preliminary Results and Report„. Die Autoren sind zwar kritisch zu hinterfragen, das Dokument zeigt aber eine angenehme Neutralität.

Menschenrechte

Obwohl man das Abschlussdokument 2016 als relativ konservativ bewerten kann, gibt es Fortschritte, die das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen darstellen. Dazu gehört die Rolle der Menschenrechte im Umgang mit dem Drogenproblem: Hier ein interessanter Artikel zum Thema: „The human rights ‚win‘ at the UNGASS on drugs that no one is talking about, and how we can use it“ (Rick Lines and Damon Barret)

Hintergrund

“Approximately 11% of people who used illicit drugs worldwide are classed as problematic drug users,” says Commissioner Adeeba Kamarulzaman, MBBS, Professor and Dean, University of Malaya School of Medicine, KL, Malaysia. “But the idea that all drug use is necessarily ‘abuse’ means that immediate and complete abstinence has been seen as the only acceptable approach.
Aus: John-Hopkins-Bloomberg School of Public Health

… und wie immer gibt es gibt viel mehr hierzu zu sagen, aber das ist erst einmal ein Ausgangspunkt. Veränderung braucht wohl Zeit.

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