„Streitgespräch“: Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler und Henrik Jungaberle

Today ZEIT Online published parts of a dialogue between Marlene Mortler, Federal Commissioner for Drug Policy of the German Government and Dr. Henrik Jungaberle, prevention researcher.

ZEIT Leserservice Ankündigung HJ und Mortlerhttp://www.zeit.de/…/drogensucht-marlene-mortler-henrik-jun…

Henrik Jungaberle zum Interview:

„Aus meiner Sicht ein gelungenes, respektvolles Streitgespräch mit klar unterschiedlichen Positionen zum Umgang mit Drogen wie Alkohol und Cannabis, zu Sucht und Menschenrechten sowie der Offenheit für positive Rauscherfahrungen.
Gerade das letzte Thema ist für Politiker, die damit aufgewachsen sind, Alkohol ODER Drogen zu sagen immer noch fremd. Diese Trennung in den Köpfen der Menschen und politischen Repräsentanten aufrechtzuerhalten ist die Geschichte der Alkoholindustrie – sie profitiert massiv davon.“

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Gastblog von Maximilian von Heyden | Vom Wert des Vertrauens: Peer-Gespräche in der Schule

„Der schönste Moment war für mich auch dieses Mal der Moment, in dem die Schüler merken, dass da gerade wirklich jemand sitzt, der sich für sie und ihre Belange interessiert und sich deshalb nach und nach immer mehr öffnen.“

REBOUND Peer-Mentorin (23 Jahre)

Eine wichtiger Bestandteil des Life Skills Programms REBOUND ist die Arbeit mit Peer-Mentoren.
Peer-Mentoren sind junge Menschen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses nahestehen. Sie haben selbst erst vor wenigen Jahren die wichtigsten Hürden des Erwachsenwerdens genommen, welche die Kursteilnehmer vor sich liegen haben oder gerade zu bewältigen versuchen.

Viele Studierende aus den Bereichen Bildungswissenschaft & Lehramt, Psychologie und Gesundheitsförderung haben sich in den vergangenen Jahren ehrenamtlich im Rahmen solcher Mentoring-Gespräche engagiert und dabei von ihrem eigenen Umgang mit Krisen und Herausforderungen in der Pubertät berichtet – und die oft sehr lebendigen und bewegten Gespräche danach moderiert.

Neben dem Kompetenzerwerb und wichtigen Impulsen zur Selbstreflexion für die Peer-Mentoren, sind es vor allem die Schülerinnen und Schüler, deren Reaktionen Mut machen, in Schulen öfter Räume der Offenheit und des authentischen, geschützten Austausches zu eröffnen. Fernab von Noten und hierarchischen Beziehungen.

Illustration zu Blogpost von Henrik Jungaberle. Foto von Henrik Jungaberle 2014

Recommended: Reaching and Teaching Students in Poverty, Paul C. Gorski

Ich hänge noch ein wenig der Global Drug Survey-Woche auf ZEIT Online nach mit ihren vielen interessanten Beiträgen und manchmal sehr emotionalen Kommentaren dazu … Dieses Zitat des modernen Humanisten Aldous Huxley lässt sich wunderbar auf gewisse Probleme in der Wahrnehmung von „anderen“, die sich berauschen (und zwar anders als „ich“ das will) oder auch auf Probleme in der Drogenpolitik übertragen.
Es gibt hier nämlich unterschiedliche Moral, also Vorstellung von „Gut“ und „Böse“, was Rausch betrifft. Es geht gar nicht so oft um psychisch krank oder nicht krank. Weiterlesen

Fotokunst aus "High sein. Ein Aufklärungsbuch" von Jörg Böckem und Henrik Jungaberle. Fotos von Fabian Hammerl und Kathrine Uldbaek Nielsen

Fortschritte in der Drogenpolitik und Suchtmedizin: Kontrolle beim Drogengebrauch ist gut. Aber genügt das?

Beim Umgang mit dem Drogenproblem gab es in den letzten Jahren echte Fortschritte. Wir dürfen jetzt beispielsweise sagen, dass Alkohol und Tabak Drogen sind. Cannabisprodukte können schon einmal zu medizinischen Zwecken verschrieben werden. Weiterlesen

Illustration aus ZEIT Online Juni 2015 zur Veröffentlichung der "Global Drug Survey 2015"

„High sein. Ein Aufklärungsbuch“ – mit der Global Drug Survey auf ZEIT Online

ZEIT Online startet in dieser Woche eine Serie rund um die Global Drug Survey 2015. Mit dabei sind Erfahrungsberichte und Grafiken aus „High sein. Ein Aufklärungsbuch“, ein Beitrag von Henrik Jungaberle zum Thema „Kontrollierter Gebrauch“ und ein Streitgespräch zur Drogen- und Präventionspolitik von Henrik Jungaberle mit der Drogenbeauftrage der Bundesregierung Marlene Mortler.